HintergrundALT

„Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten,

dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo

beides doch nicht getrennt werden kann.“ – Platon (427-347 v.Chr.)


Neben allen klassischen physiotherapeutischen Sichtweisen auf Gesundheit und Krankheit ist meine therapeutische Grundhaltung von einem ganzheitlichen, humanistischen und gendersensiblen Menschenbild geprägt.

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Ich sehe Körperlichkeit und Bewegung als ein umfassendes Phänomen, das neben biomechanischen und physiologischen auch psychosoziale, kulturelle und existenzielle Aspekte beinhaltet.

Meine erste physiotherapeutische Prägung erhielt ich in Österreich, einen Großteil meiner Spezialisierung erlernte ich in Norwegen und Schweden. Dort haben sich schon früh physiotherapeutische Methoden entwickelt, die den Menschen (und demnach auch seine Symptome) im Zusammenspiel von Teilen und Ganzem (körperlich, psychosozial und gesamt-gesellschaftlich) verstehen. Eine ausschließliche Symptombehandlung greift aus dieser Sicht in der Physiotherapie zu kurz. Vielmehr werden Symptome in Relation zum gesamten Körper (besser: Leib) gesehen und auch so behandelt.

Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem zu unterstreichen: Die therapeutische Beziehung findet auf Augenhöhe statt, in der Therapeut*in und Patient*in unterschiedliche Rollen haben. Ich verstehe die Arbeit als gemeinsames, körperorientiertes Suchen und Finden – um Leiden möglichst nachhaltig zu verringern und Ressourcen aufzubauen.

Ich zeichne dafür verantwortlich, alle therapeutischen Maßnahmen, die mir zur Verfügung stehen, nach bestem Wissen und Gewissen einzusetzen, um den angestrebten Heilungs- und Entwicklungsprozess zu fördern.